 - Abb. 1: Komplexe Umformteile (hier eine Autotür) ergeben beim Einsatz von PRETEX Feinblechen bessere Ergebnisse (längere Werkzeugstandzeiten, weniger Blechausrisse).
 - Abb. 2: Auch die Topocrom Beschichtung der Umformwerkzeuge verlängert die Standzeiten.

 - Abb. 3: 1. Umform-Werkzeug
2. Pretex Blech 3. Schmiertaschen
 - Abb. 4: Topografie einer EDT-Blechoberfläche (Bild anklicken zur Vergrösserung).
 - Abb. 5: Oberflächenmessung an einer EDT-Blechoberfläche (Bild anklicken zur Vergrösserung).
 - Abb. 6: Topografie einer mit Topocrom erzeugten Blechoberfläche (Bild anklicken zur Vergrösserung).
 - Abb. 7: Oberflächenmessung an einer mit Topocrom erzeugten Blechoberfläche (Bild anklicken zur Vergrösserung).
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Verbesserte Umformeigenschaften Beim Walzvorgang mit TOPOCROM Texturierwalzen bildet sich in der Blechoberfläche die spezifische konkave, kalottenförmige PRETEX®-Oberflächenstruktur. Diese Kalottenstruktur gewährleistet bei allen TOPOCROM®-Strukturvarianten stets voneinander isolierte hydrostatische Schmiertaschen. Diese dienen auch als Schmiermittelreservoir und zur Aufnahme von Abrieb. Dadurch werden die Reibungs- und Schmierverhältnisse beim Umformprozess deutlich verbessert. mehr
Vorteile bei der Texturierung von Blechoberflächen durch Topocrom
Einfluss auf das Reibverhalten bei der Blechumformung Mit Topocrom lassen sich Oberflächen erzeugen, die eine Vielzahl von abgeschlossenen Schmierstoffkammern aufweisen. Dadurch bleibt der Schmierstoff in der tribologisch hoch belasteten Zone und kann bei höchster Belastung freigesetzt werden und seine trennende Wirkung entfalten. Bei hoher Belastung kann so ein Kaltverschweißen von Blech und Werkzeug verhindert werden.
Während bei EDT die offenen Leerflächen (Abb. 4 blau) deutlich überwiegen, lassen sich bei Topocrom die vielen abgeschlossenen Schmiertaschen erkennen (Abb. 6). Die Analyse der Blechtopografie über der Fläche (Abb. 5 EDT und Abb. 7 Topocrom) ergibt, dass Topocrom mit annähernd 30% etwa einen doppelt so hohen Anteil geschlossener Leerflächen erreicht wie EDT. Das Maximum der geschlossenen Leerfläche liegt in einer Schnitttiefe von über 50% bei Topocrom und zwischen 30% und 40% bei EDT. Das bedeutet, dass bei EDT mehr als 60% des Raugebirges eingeebnet werden muss, bis der Schmierstoff aus den Taschen wirkt, während dies bei Topocrom bereits mit weniger als 50% Einebnung möglich ist.
Im Vergleich mit der EDT-Oberfläche (Abb. 4) weist die Topocrom Oberfläche (Abb. 6) wesentlich mehr und kleinere tragende Spitzen auf. Aus den Diagrammen kann für Topocrom eine Anzahl von bis zu 1700 tragenden Flächen im Messfenster abgelesen werden. Für EDT ergibt sich im Maximum ein Wert von ca. 350 Spitzen auf der gleichen Messfläche.
Durch die große Anzahl tragender Spitzen, die in diskreten Abständen auf der Topocrom Oberfläche verteilt sind, kann eine geringe Reibzahl beim Kontakt zwischen umzuformendem Blech und Werkzeug erreicht werden.
Diese Eigenschaft kann auch genutzt werden, um die verwendete Schmierstoffmenge bei der Umformung zu reduzieren. Die Reduktion der Schmierstoffauflage führt zu besseren Ergebnissen beim Verkleben von Bauteilen, die vor dem Fügen nicht gereinigt oder vorbehandelt werden.
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