Mit Topocrom lassen sich diese drei Bedingungen leicht erfüllen.
Die gemessene Wellentiefe ist mit ca. 0,5µm deutlich kleiner als die Höhe des Raugebirges. Damit sind diese langwelligen Anteile praktisch nicht vorhanden.
Die Abscheidung der Topocrom-Halbkugeln an der Walzenoberfläche erfolgt regellos. Die Elemente der Oberfläche sind dadurch statistisch verteilt (Abb. 6). Eine Interferenz kann nicht auftreten. Da sich durch Topocrom auf dem Blech eine offene Oberflächenstruktur mit vielen geschlossenen Schmiertaschen ergibt, ist es möglich ohne Verluste bei den tribologischen Eigenschaften die Rauheit zu reduzieren und dadurch den Lackglanz zu erhöhen. Abbildung 8 zeigt, dass die Spitzenzahl RPc bei Topocrom unabhängig von der Mittenrauheit Ra ist.