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Pretex Feinblech

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Lackierbarkeit

Optimale Lackierbarkeit der PRETEX Blechoberfläche
Die Automobil-Serienlackierung stellt höchste Ansprüche an die Feinblech-Oberfläche. Das Erscheinungsbild der fertigen Lackierung muss der kritischen Konsumentenbeurteilung standhalten. Die Reduzierung der Lacksystem-Schichtdicken erfordern sehr gleichmässige standhalten. Die Reduzierung der Lacksystem-Schichtdicken erfordern sehr gleichmässige Blechoberflächen. Diese Gleichmässigkeit ist durch die TOPOCROM® Textur sichergestellt.

Praxiserfahrung in der Automobilindustrie

Die Erfahrungen  bei Autoherstellern in Europa und Fernost zeigen sehr gute Ergebnisse:

  • Keine Moiré-Effekte
  • Sehr gute Gleichmässigkeit der Blechtextur, geeignet für dünne Lacksysteme


Aus einem Fachvortrag der Fraunhofer Gesellschaft



Abb. 6: Rasterelektronen- Mikroskopaufnahme der Topocrom Walzenoberfläche

Auswirkung der Texturierung auf das Lackerscheinungsbild

Für ein einwandfreies Lackerscheinungsbild (Abb. 7) sind drei Bedingungen zu erfüllen

  • Die Oberfläche darf keine Welligkeit aufweisen, sonst ergeben sich unerwünschte Reflexionen, die zunächst unbewusst und bei stärkerer Welligkeit auch bewusst wahrgenommen werden. Die Grenzwellenlänge für die Welligkeit wird bei etwa 1mm angesetzt.
  • Die einzelnen Elemente der Oberflächentexturierung dürfen nicht durch Interferenzeffekte zusammen zu einem übergeordneten Muster verschmelzen (Moiré-Effekt).
  • Je geringer die Höhe des Raugebirges, desto höher ist der Lackglanz.
Abb. 7: Lackierte Blechoberläche

Mit Topocrom lassen sich diese drei Bedingungen leicht erfüllen.
Die gemessene Wellentiefe ist mit ca. 0,5µm deutlich kleiner als die Höhe des Raugebirges. Damit sind diese langwelligen Anteile praktisch nicht vorhanden.

Die Abscheidung der Topocrom-Halbkugeln an der Walzenoberfläche erfolgt regellos. Die Elemente der Oberfläche sind dadurch statistisch verteilt (Abb. 6). Eine Interferenz kann nicht auftreten. Da sich durch Topocrom auf dem Blech eine offene Oberflächenstruktur mit vielen geschlossenen Schmiertaschen ergibt, ist es möglich ohne Verluste bei den tribologischen Eigenschaften die Rauheit zu reduzieren und dadurch den Lackglanz zu erhöhen. Abbildung 8 zeigt, dass die Spitzenzahl RPc bei Topocrom unabhängig von der Mittenrauheit Ra ist.


Abb. 8: Spitzenzahl über Mittenrauwert